SMTP-Check: Erreichbarkeit des Mailservers prüfen

Geben Sie eine Domain ein. Wir suchen den zuständigen Mailserver und prüfen, ob er erreichbar ist, ob er verschlüsselt (STARTTLS) und ob sein Zertifikat gültig ist. Mit einer kompletten E-Mail-Adresse fragen wir zusätzlich, ob der Mailserver Post für dieses Postfach annehmen würde. Eine E-Mail wird nie verschickt.

Postfachprüfung: nur eine Adresse je Abfrage, höchstens 5 pro Tag. Es wird keine E-Mail versendet; „angenommen“ ist nur ein Indiz, kein Beweis. Es könnten auch nachgelagerte Prüfungen erfolgen, die eine echte E-Mail dennoch ablehnen würden. Bitte nur eigene oder berechtigte Adressen prüfen.

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So läuft die Prüfung ab

Zuerst ermitteln wir über die MX-Einträge der Domain, welcher Server ihre E-Mails entgegennimmt, und prüfen, ob er auf Port 25 erreichbar ist. Mit diesem Server beginnen wir den üblichen SMTP-Dialog: Begrüßung (EHLO), dann – falls angeboten – Umschalten auf Verschlüsselung (STARTTLS) und erneute Begrüßung. Geben Sie nur eine Domain ein, beenden wir die Sitzung danach mit QUIT.

Bei einer kompletten E-Mail-Adresse folgt die Postfachprüfung: Wir melden einen leeren Absender an (MAIL FROM:<>) und nennen die Adresse als Empfänger (RCPT TO). Die Antwort des Servers zeigt, ob er Post für dieses Postfach annimmt. Danach brechen wir mit RSET und QUIT ab. Eine Nachricht (DATA) senden wir nie – niemand bekommt etwas zu sehen.

Den vollständigen Dialog sehen Sie im Ergebnis. Dazu zeigen wir die Fähigkeiten des Servers sowie TLS-Version, Verschlüsselung und das Zertifikat mit Aussteller, Laufzeit und Hostnamen.

Das Ergebnis richtig deuten

Bietet ein Mailserver kein STARTTLS an, werden E-Mails an diese Domain unverschlüsselt übertragen. Ein Zertifikat, das nicht zum Namen des Mailservers passt oder abgelaufen ist, ist bei E-Mail verbreitet, schwächt aber den Schutz – besonders, wenn die Domain MTA-STS oder DANE nutzen möchte.

Postfachprüfung: 250 heißt „angenommen“, 550 mit 5.1.1 „Postfach unbekannt“, 552, 452 oder 5.2.2 „Postfach voll“. Andere 4xx-Antworten sind vorübergehend, oft Greylisting – dann später erneut prüfen. Wichtig: Die Prüfung einer kompletten E-Mail-Adresse ist nur ein Indiz, aber kein Beweis dafür, dass die Adresse tatsächlich erreichbar ist. Postfächer werden oft erst nachgelagert im zuständigen Mailserver-System geprüft – nach der Annahme im Dialog. Catch-all-Domains nehmen zudem jede Adresse an, und manche Server lehnen erst später ab, etwa wenn das Postfach voll ist.

Lehnt ein Server schon unsere Verbindung oder die Abfrage ab (z. B. 5.7.1), ist das oft eine Richtlinie des Anbieters gegenüber Prüfservern und sagt nichts über die Zustellbarkeit normaler E-Mails aus.

Häufige Fragen

Wird bei der Prüfung eine E-Mail verschickt?

Nein. Auch bei der Postfachprüfung brechen wir nach der Empfängerangabe (RCPT TO) ab und senden nie eine Nachricht (DATA). Niemand bekommt etwas zu sehen.

Kann ich prüfen, ob ein Postfach voll ist oder existiert?

Ja, geben Sie die komplette E-Mail-Adresse ein. Wir zeigen, ob der Mailserver das Postfach annimmt, als voll oder als unbekannt meldet, und die genaue Antwort des Servers. Zum Schutz vor Missbrauch gilt: eine Adresse je Abfrage, höchstens 5 Postfachprüfungen pro Tag.

Warum ist „angenommen“ keine Garantie?

Die Postfachprüfung ist nur ein Indiz, kein Beweis: Viele Mailserver-Systeme prüfen das Postfach erst nachgelagert, nach der Annahme im Dialog. Manche Domains nehmen jede Adresse an (Catch-all) und sortieren erst später aus. Andere Server prüfen Speicherplatz oder Filter erst beim Empfang der Nachricht. Eine sichere Aussage gibt nur eine echte E-Mail mit Antwort.

Warum heißt es „keine Verbindung zu Port 25“?

Entweder ist der Mailserver gerade nicht erreichbar oder er lässt unseren Prüfserver nicht zu. Viele Netze sperren Port 25 außerdem für ausgehende Verbindungen, um Spam zu verhindern.

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